Wall Ride by RoniaNash @ flickr / CC-public domain mark 1.0

Whistler Blackcomb an Vail Resorts verkauft

Bei manchen Meldungen reibt man sich erstmal die Augen. Und dann weiß man nicht so recht ob das jetzt gut oder schlecht ist. Heute gibt’s so eine: Whistler Blackcomb wurde an Vail Resorts verkauft.

Kurz zu den Fakten: Whistler Blackcomb ist der komplette Komplex, d.h. inklusive des legendären Bikeparks. Dazu gehören alle Ski-, Wander- und Bikegebiete, Hotels und Anlagen.

Vail Resorts ist ein ziemlich großer Investor aus Colorado, der bereits einige Resorts inklusive Bike Parks unterhält. Dazu zählen: Beaver Creek, Breckenridge und Keystone in Colorado, Heavenly, Northstar und Kirkwood in der Lake Tahoe Umgebung in Kalifornien und Nevada, Park City Mountain Resort and Canyons in Park City, Utah, Afton Alps in Minnesota und Mt. Brighton in Michigan.

Projekt Renaissance: Whistler Bike Park wird größer

Während die Pressemeldung recht umfangreich und länglich ausfällt, wird das für MTB wichtigste Thema mehrere Male adressiert: Was passiert mit dem Bike Park und den geplanten Veränderungen? Denn der Verkauf kommt kurz nachdem Whistler Blackcomb die Pläne für die größte Expansion seiner Geschichte bekannt gegeben hat.

Im April hatte man unter dem Namen „Project Renaissance“ einen drei Bauabschnitte umfassenden Plan im Umfang von rund 350 Millionen Dollar angekündigt, der das gesamte Ressort massiv erweitern soll und für alle Wetterlagen nutzbare Flächen bereitstellt.

Allein für den Whistler Bike Park hätte das Projekt Renaissance beeindruckende Ausmaße, denn der bekannteste Bike Park der Welt dürfte sich annähernd verdoppeln. So heißt es auf der Projekt-Website:

This will be the single largest, new development in Whistler Mountain Bike Park’s history with the potential to double the size of the existing park.

Die Bikepark Expansion würde zwei Bauabschnitte genannt „Creekside Expansion“ umfassen. Eine Übersicht welche Bereiche betroffen sind und wie sich der Ausbau in Top of the World, Fitzsimmons und Garbanzo einfügt, gibt es auf der Website.

Die Projektpläne sollen von den aktuellen Entwicklungen laut Dave Brownlie, Whistler Blackcombs Chief Executive Officer, nicht gefährdet sein. Voraussetzung für die Durchführung des Projekts Renaissance sind aber u.a. die Zustimmung der First Nations sowie weitere Abstimmungen und Auflagen.

Alle Infos zum Project Renaissance gibt’s hier: http://renaissance.whistlerblackcomb.com/

Unsicherheit in der Community

Was der Verkauf von Whistler Blackcomb für die MTB-Community tatsächlich bedeutet ist aktuell noch völlig offen. Im Netz wird dazu fleißig diskutiert und einige Bedenken geäußert. Die Ängste gehen dabei klar in die Richtung Gewinnmaximierung. Die Community hat schlicht Angst, dass mit einem neuen Investor nicht nur die Expansionspläne ins Wanken geraten, sondern sich schlicht die Preise exorbitant erhöhen könnten.

Ob dies tatsächlich passieren wird, bleibt abzuwarten. Spannend zu sehen wohin der legendäre Bikepark steuert ist es definitiv.

Titelbild: Wall Ride by RoniaNash @ flickr / CC-public domain mark 1.0

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